Wie man den Erfolg von Social Media Marketing messen kann
….weiss niemand wirklich so genau.
Die AG Social Media versucht durch eine Social Media Relevanzmessungs-Debatte auf diese Frage eine Antwort zu finden.
“Ziel ist, die Relevanzmessung für Social Media als Konzept genauer zu beschreiben und ihre Besonderheiten messbar zu machen. Aus den Diskussionsbeiträgen entstehen Vorschläge für eine Messung als Ergänzung zu den gängigen Reichweitenmaßen….”
Teilnehmen kann jeder der sich dafür interessiert. Die Mitglieder der AGSM, Experten sowie andere Interessenten können ihre Diskussionsbeiträge via Blog-Post, Videostatement, Tweet oder als ePaper einreichen.
Am 17. Februar findet eine finale Expertenrunde statt. Das zusammenfassende Ergebnis wird auf der AGSM-Seite präsentiert.
Auch ich möchte mit folgenden Überlegungen an der Diskussion teilnehmen:
Die Frage, wie man Social Media Marketing-Aktivitäten und ihren Erfolg messen kann beschäftigt viele Experten. Es wird viel diskutiert, eine noch grundlegendere Frage ist allerdings ob Social Media Marketing überhaupt Erfolg haben wird.
Ich sage ja, Social Media Marketing wird Erfolg haben, aber der richtige Weg muss erst noch gefunden werden. Das Problem ist weitaus komplexer als man vermuten mag. Social Media ist ein noch junges Medienphänomen. Die bekannten und gängigen Marketing- und Werbekonzepte schlagen hier nicht so effektiv an wie es sich die Marketingleute wünschen.
Warum das so ist, kann man sich denken: Die Social-Media Teilnehmer sind mehr an der Kommunikation mit anderen Teilnehmer interessiert als an Werbeinhalten. Bei anderen Medienformen sind die Mediennutzer auf den Medienonsum fokussiert. Die Wahrscheinlichkeit das Werbeinhalte konsumiert werden ist dementsprechend höher.
Beim TV beispielsweise verhalten sich die Leute passiv, sie lassen sich vom Fernsehprogramm berieseln, Kommunikation mit anderen Menschen findet findet nicht wirklich statt. Beim Public Viewing oder gesselligen TV-Abenden ist das natürlich eine andere Sache.
Social Media verändern die Möglichkeiten der Konsumenten. Die Konsumenten, die bisher als passive Käufer unterwegs waren, werden nun zu aktiven Prosumenten. Durch die Möglichkeiten der Social Media werden Sie in die Marketing-Aktivitäten eingebunden.
Die Prosumenten können Bewertungen, Empfehlungen und ihre Meinungen in digitaler Form aussprechen. Diese können Positiv oder Negativ ausfallen. Folglich steigt die “Macht” der Konsumenten. Die Reputation von Produkten und/oder Unternehmen kann durch die Social Media nachhaltig geschädigt oder gefördert werden.
Die Märkte werden Transparenter. Durch Bewertungen, Empfehlungen und Meinungen der Kunden werden Produkte und Unternehmen überschaubar. Qualität und aktuelle Preise lassen sich schnell vergleichen.
Aber zurück zu Social Media und ihrer Relevanzmessung. Die Klassischen Online-Marketing Measurement-Methoden schlagen bei der Social-Media Werbung nicht richtig an. Page Impressions sind noch weniger aussagekräftig als sie es sowieso schon sind.
Doch wie lässt sich der Wert einer Community messen? Wie lässt sich die Relevanz der Social Media und Erfolg der Aktivitäten innerhalb der Social Media messen?
Unternehmensintern können Consumer Insights sehr informativ sein. Der Net Promoter Score könnte ebenfalls interssante Zahlen liefern. Der Net Promoter Score beschäftigt sich mit der Frage: “Wie wahrscheinlich ist es, dass Kunden ein Unternehmen einem Freund oder Kollegen weiterempfehlen” ? Dieser Ansatz ist natürlich im Zuge des Web2.0 und Social Commerce äussert interessant, denn genau dort spielen Empfehlungen eine große Rolle.
Im Web sind viele Aktivitäten durch Tracking messbar, man darf den Ropo-Effekt aber nicht vergessen. Ropo-Effekt = Research Online Purchase Offline.
Ebenso sollte man daran denken, dass die Social Media Optimierung positive Effekte bezüglich Backlinks, Awareness und Suchmaschinenranking haben kann.
Ein einheitliches Maß zur Bestimmung der Relevanz der Social Media kann vermutlich nicht entwickelt werden. Es wird verschiedene Ansätze geben, die ihre Vor- und Nachteile haben werden.
Bannerwerbung - Formate, Grössen und Technik
Hier gibt es eine kurze Übersicht über die verschiedenen Formen der Bannerwerbung:
Skyscraper, Rectangles und Buttons beschreiben die Grösse der Banner. Die Skyscraper werden beispielsweise durch folgende Grössen definiert: 120 x 600 für einen normalen Skyscraper und 160 × 600 für einen Wide Skyscraper. Klassische Banner haben eine Grösse von 468 x 60 Pixel
Neben statischen und animierten Bannern gewinnen die Rich-Media-Banner immer mehr an Bedeutung. Rich-Media-Banner werden durch Video-Audio- und 3D-Effekte aufgepeppt. Wer sich tiefer für dieses Thema interessiert, der wird auch auf Wikipedia fündig.
Display Advertising
Display Advertising ist ein Bestandteil des Online-Marketings. Unter Display Ads versteht man die grafische Werbung im Internet. Auf Webseiten können Display Ads in vielen verschiedenen Formaten und Grössen auftauchen. Die klassische Form des Display-Advertising ist die Bannerwerbung.
Google hat erst kürzlich den Display Ad Builder gelauncht. Die Marketing-Agentur Trigami hat einen ähnlichen Dienst im Angebot, den Trigami Ad-Builder. Soweit ich informiert bin ist Trigami auf Blog-Marketing spezialisiert.
Display Advertising hat gegenüber Textanzeigen einige Vorteile. Display Ads werden besser wahr genommen. Fakt ist, dass das Auge auf Bewegungen reagiert. Ein animierte Werbebanner bekommt deshalb einfach mehr Aufmerksamkeit als eine herkömmliche statische Textanzeige.























